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 Formel 1 2007:Die Strecken
Tiger Offline

Administrator



Beiträge: 1.770

01.01.2007 04:09
15. April 2007 - Großer Preis von Bahrain in Manama antworten
GP von Bahrain





Ort: Manama

Datum: 15. April



Fahrerische und technische Herausforderung





Zum vierten Mal gastiert die Formel 1 2007 in Bahrain. Nach dem Debüt 2004 erlebt der Bahrain International Circuit vergangene Saison eine Premiere: Erstmals startete die Königsklasse vor den Toren von Manama in die WM. Auf dem 5,417 km langen Wüsten-Kurs, der in den Konstruktionscomputern des deutschen Streckenarchitekten Herman Tilke und seines Teams entstanden ist, erwarten die Fahrer zahlreiche Herausforderungen.

Zum Beispiel ein langes Bergabstück mit ganz schnellen Kurven, das in eine Spitzkehre mündet. Erschwert wird das Fahren durch den feinen Wüstensand, der ständig auf die Piste geweht wird. Weil die schmutzige Strecke weniger Haftung bietet, erhöht sich der Reifenverschleiß. Vermutlich werden die meisten Teams deshalb wie 2004 wieder drei Mal stoppen. Weitere technische Herausforderungen: die extreme Hitze sowie der hohe Bremsverschleiß. Wegen der hohen Temperaturen werden die Kühllufteinlässe der Autos vergrößert, spezielle Luftfilter verhindern, dass Sandpartikel in den Motor eindringen.

Bremsen und Motor auf dem Prüfstand





In Sachen Bremsverschleiß zählt Bahrain neben Montreal zu den anspruchvollsten Strecken im GP-Kalender. Drei Mal pro Runde müssen die Piloten extrem in die Eisen steigen, die Autos von mehr als Tempo 300 unter 100 km/h herunterbremsen - beispielsweise am Ende der 1.019 Meter langen Start- und Zielgeraden, auf die eine relativ lange Spitzkehre folgt. Hier bieten sich beste Überholmöglichkeiten, genauso wie am Ende der anderen drei längeren Geraden. Die außergewöhnliche Breite der Strecke und viele asphaltierte Auslaufzonen ermutigen die Fahrer zusätzlich, diese Möglichkeiten auch zu nutzen.
"Es ist die beste und modernste Strecke, die ich je gesehen habe", schwärmt Toyota-Pilot Ralf Schumacher. "Der Kurs bietet eine Kombination aus langsamen und sehr schnellen Kurven, dazu gibt es eine sehr, sehr lange Gerade." Diese Streckencharakteristik fordert die Piloten allerdings schon bei der Abstimmung ihrer Autos: Gefragt ist ein Kompromiss, der genügend Abtrieb in den langsamen Kurven bietet, gleichzeitig aber nicht zu viel Luftwiderstand erzeugt, um auf den langen Geraden Topspeed zu erreichen. Mit einer geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit von 210 km/h und einem Vollgasanteil von 70 Prozent ist der Bahrain International Circuit fast schon ein Highspeed-Kurs.


Aus der Oase in die Wüste und zurück

Trotzdem setzten die meisten Piloten in den vergangenen beiden Jahren auf eine steile Flügeleinstellung, denn die Spitzkehren und Kurven erfordern eine gute Traktion: Wer nicht schnell genug aus den Kurven kommt, ist auch auf den Geraden zu langsam. Vor der diesjährigen Auflage des Rennens wurde der Kurs in Kurve 4 noch einmal verbreitert und weitere Auslaufzonen asphaltiert, um den Piloten im Falle eines Abflugs die Rückkehr auf die Strecke zu ermöglichen.
Aber nicht nur fahrerisch hat die Strecke in Manama einiges zu bieten. Getreu seiner Philosophie hat Tilke den Kurs in Bahrain in einem unverwechselbaren, landestypischen Stil gestaltet. "Die Architektur benutzt die arabische Formensprache", erläutert Tilke. "Man sollte erkennen, dass man in Bahrain ist." Dazu hat sich der Streckenarchitekt etwas ganz besonderes ausgedacht: "Die Philosophie in Bahrain ist die, dass wir im Start- und Ziel-Bereich eine Art Oase bauen, mit viel Grün und Palmen. Von dort fahren die Autos raus in die Wüste und kommen wieder in die Oase zurück - bildlich gesprochen."



Quelle:http://www.sport.de






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